Ausgehend vom letzten Blogeintrag, haben wir gelernt, dass digitale Kommunikation als Kommunikation mit Hilfe digitaler Medien, insbesondere dem Internet, verstanden wird. Außerdem besitzt digitale Kommunikation ein Spektrum aus mehreren Schichten, welche sich untereinander überschneiden. Nach Grimm wird eine Unterteilung in Informatik und Philosophie vorgenommen, die den Kern der digitalen Kommunikation ausmachen.
Da digitae Kommunikation das Zentrum der Lehrveranstaltung bildet, muss im weiteren geschaut werden, welche Themengebiete und Forschungsschwerpunkte sich thematisch an die digitale Kommunikation angliedern lassen. Zwei Forschungsschwerpunkte, die sich ausgehend von der digitalen Kommunikation herausgebildet haben, sind zum einen die Mensch-Maschine-Kommunikation (MMK) und die Computervermittelte Kommunikation (CvK).
Die Mensch-Maschine Kommunikation stellt die Kommunikationsschnittstelle zwischen Mensch und Computer dar. Da es uns aber vorallem um den Schwerpunkt der Kommunikation zwischen Menschen über die digitale Medien geht, wird hier die CvK eine übergeordnete Rolle spielen.
Anhand von drei Kriterien soll zunächst versucht werden CvK weitergehend aufzugliedern, um für die weitere Forschung auf wesentliche Unterschiede hinzuweisen.
1.Zeitdimension: Die CvK lässt sich in Bezug auf die Produktion und Rezeption von digitalen Informationen in Synchrone CvK und Asynchrone CvK unterteilen. Bei der synchronen CvK wird von eienr zeitgleichen (oder mit einer minimalen verzögerten) Übermittlung der digitalen Inforamtionen ausgegangen. Das betrifft z.B. Formate wie den Chat oder die Videokonferenz. Es setzt aber gleichermaßen voraus, dass die Beteiligten Personen zur selben Zeit aktiv sein müssen, was bei der asynchronen CvK keine Voraussetzung ist, da die Beteiligten den Zeitpunkt ihrer Interaktion selbst wählen können, z.B beim Schreiben von E-Mails oder den Einträgen in Blogs oder Foren.
Die Unterscheidung in synchrone und asanchrone CvK ist deshalb von großer Wichtigkeit, da sich ihre Ausprägungen auch in den Arten der CvK wiederspiegeln werden, wie im Blog-Beitrag ( Synchrone- und Asynchrone CvK) zu sehen sein wird.
2.Arten: Die CvK lässt sich in drei für uns relevante Arten einteilen.
Die 1:1 Kommunikation, oder auch Individualkommunikation besagt, dass eine Person mit einer anderen Personen über das Internet kommuniziert (interpersonal). Anwendung würde das beim Schreiben von E-Mails finden.
Unter 1:N Kommunikation wird Unikommunikation oder Massenkommunikation verstanden, bei der eine Person mit einer Vielzahl von anderen Personen kommuniziert, wie zum Beispiel bei einer Website.
Die Gruppenkommunikation oder auch n : n Kommunikation bezieht sich auf das Kommunizieren von vielen Personen, zu einer Vielzahl vieler anderer Personen, wie bei Mailinglisten oder auch Newsgroups.
3.Formen: Bereits bei den Arten lassen sich die Formen der CvK ableiten. Interpersonal (1:1), Unikommunikation/Massenkommunikation (1:N) und Gruppenkommunikation (n : n). Optional könnte man auch die Intrapersonale Kommunikation einfließen lassen, sie wird aber für diesen weiteren Forschungsstand keine weitere Rolle spielen.
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